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Laser Tiermedizin

Laser zur tiermedizinischen Behandlung

Lasertherapie im tiermedizinischen Bereich

Sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin werden Laser in den unterschiedlichsten Gebieten eingesetzt. Dazu zählen die Chirurgie, Zahnmedizin und sogar die Physiotherapie. Hier nutzen die Mediziner die schmerzlindernden und heilungsfördernden Eigenschaften des Lasers, um akute und chronische Gelenkserkrankungen zu behandeln. Zähne, Haut sowie generelle Wunden des Tieres werden mit dem Laserlicht ebenso erfolgreich behandelt.
Die physikalische Medizin als junge Spezialisierung ist in der Tiermedizin weltweit stark im Vormarsch. Laser gewinnen in der Medizintechnik auch und besonders für Tiere sehr an Beliebtheit. Die Nachfrage einer Lasertherapie seitens der Tierbesitzer zur Befundung, Erhaltung und Behandlung von Bewegungsabläufen und Schmerzzuständen ist enorm gestiegen. Auch zur Physiotherapie für Hunde, Katzen und viele andere Tiere werden Laser gerne genutzt.
In der Veterinärmedizin nutzen die Ärzte Laser in den Operationsräumen als schneidende Technik. Doch sie können auch zur Therapie genutzt werden – übersetzt heißt L.A.S.E.R. (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) so viel wie „Lichtverstärkung durch stimilierte Emission von Strahlung“. Diese Strahlung hat, wenn sie richtig eingesetzt wird, eine heilende Wirkung auf die Tiere.

Vorteile der Verwendung von Laser in der Tiermedizin

Behandlungen und Therapien mit Laser haben in der Tiermedizin viele Vorteile. Tierbesitzer können sich seit vielen Jahren immer mehr für diese Art der Therapie begeistern und nehmen das Angebot der Veterinärmediziner gerne an. Zunächst wurden Laser bei Operationen verwendet, da sie an Stelle von Scheren zum Schneiden dienen. Der Vorteil dabei ist, dass keine Sedierung erforderlich ist. Dadurch verkürzen sich die Operationszeiten.
Außerhalb des OP-Saals nutzen Tierärzte sehr gerne Laser, um heilungsfördernd und schmerzlindernd zu therapieren. Ein Vorteil hierbei ist, dass die Behandlung schmerzfrei für das Tier ist. Dadurch toleriert der Patient die Behandlung erfahrungsgemäß sehr gut. Außerdem kann der Patientenbesitzer bei der Behandlung dabei sein, was in der Regel eine beruhigende Wirkung auf den Patienten hat. Nicht zuletzt können Tiermediziner mit der Lasertherapie auch auf engem Raum präzise behandeln. Das liegt daran, dass Laser sehr genau arbeiten, da das gebündelte Licht gezielt nur auf die entsprechende Behandlungsstelle trifft.

Bereiche, in denen Tierärzte Laser zur Therapie nutzen

Es gibt drei große Bereiche, in denen Veterinärmediziner Lasergeräte nutzen. Das sind die Chirurgie, die generelle Behandlung zur Schmerzlinderung und Heilungsförderung sowie die Zahnmedizin. Hier sind die Bereiche, in denen Laser hauptsächlich eingesetzt werden, wie folgt:
Zahnmedizin:
  • Zahnsanierung
  • Parodontosebehandlungen
  • Entfernung von Epuliden
Chirurgie:
  • Innere Organe
  • Eingriffe chirurgischer Art am Auge
  • Entfernung von Epuliden, Warzen etc.
Schmerzlinderung und Heilungsförderung:
  • Krankheiten des Bewegungsapparates (Gelenke, Sehnen, Muskulatur, Bandscheiben)
  • Hautkrankheiten (Ekzeme, schlecht heilende Wunden, bakterielle Hautentzündungen, Pilze)
  • Akupunktur

Anwendungsbeispiele für die Lasertherapie

In den eben aufgezählten Bereichen der Chirurgie, Zahnheilkunde, Wundheilung und Physiotherapie gibt es zahlreiche Anwendungen, in denen Laser in der Tiermedizin Gebrauch findet. Generell und in allen Bereichen verwenden Tiermediziner die Lasergeräte gerne, um keimreduzierend zu arbeiten. 
  • Um den Zahn- und Kieferbereich der Tiere zu therapieren, gibt es folgende Anwendungsgebiete für Laser:
    • Epuliden
    • Gingivektomie
    • Vesikuläre Stomatitis
    • Gingivitis
    • Parodontalbehandlungen
    • Zahnkanalsterilisation
    • Tumorexzisionen
    Zur Behandlung von Wunden und zur generellen Anwendung auf der Haut des Tieres wird Laser hier eingesetzt:
    • Hauttumoren und andere Tumoren
    • Warzen
    • Postoperative Wundversorgung
    • Wundheilung
    • Hot Spot
    • Pyotraumatische Dermatitiden
    • Otitis Externa (leichte Formen)
    • Oberflächliche Hautentzündungen (leichte Formen)
    • Leckgranulome
    • Ekzeme
    Nicht zuletzt im Bereich der Chrirugie und Physiotherapie werden Laser an Tieren wie folgt angewandt:
    • Distorsionen
    • Hämatome
    • Muskelzerrungen
    • Arthritis/Arthrose
    • Laserakupunktur

Schutzmaßnahmen für Tier und Mensch bei der Verwendung von Laser

Sie sind für das menschliche und tierische Auge nicht sichtbar. Dennoch können die Laserstrahlen, welche zur Therapie verwendet werden, die Netzhaut im Auge unwiderruflich zerstören. Aus diesem Grund müssen behandelnde Ärzte darauf achten, dass bei der Behandlung mit Lasergeräten gewisse Vorgaben erfüllt sind.
Die Behandlung sollte in einem geschlossenen und ausreichend gekennzeichneten Raum stattfinden. Innerhalb des Raumes sollten während der Lasertherapie alle Beteiligten, sowohl Mensch als auch Tier, geeignete Schutzbrillen tragen. Das medizinische Personal, welches das Lasergerät bedient, muss außerdem in Deutschland in regelmäßigen Abständen an einer Schutzeinweisung teilnehmen. Diese Einweisung wird von einem ausreichend geschulten Schutzbeauftragten durchgeführt.

Tipps beim Kauf eines Lasergerätes

Wenn Sie ein Lasergerät für die Tiermedizin kaufen möchten, gibt es verschiedene Punkte, die Sie beachten sollten. Generell können die Geräte aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften klassifiziert werden. Dabei gehören zu den wichtigsten die Leistungsstärke und die abgegebene Strahlenwellenlänge.
Um das betroffene Gewebe in der Behandlung mit ausreichender Photoenergie zu versorgen, sollte die Leistungsstärke des Lasergeräts um ca. 500 mW betragen. Nur so kann das Gerät den gewünschten photochemischen Effekt auslösen.
Der einwirkende Laserstrahl muss außerdem eine gewisse Wellenlänge aufweisen, um eine erfolgreiche Therapie zu ermöglichen. Eine Wellenlänge von ca. 600 – 1.200 nm oder darunter regen das Zielgewebe nicht oder unzureichend an. Das macht die entsprechenden Geräte wirkungslos. Da sich die Wellenlänge des Laserstrahls nachträglich nicht einstellen lassen kann, sollten Sie direkt beim Kauf darauf achten, dass sie ausreichend hoch ist.
Unabhängig von der Wellenlänge ermöglichen manche Geräte, den Laserstrahl pulsieren zu lassen. Das bedeutet, dass dieser in festgelegten Zeitabständen unterbrochen wird. Diese Eigenschaft soll den positiven Effekt der Lasertherapie auf den Zellstoffwechsel sogar noch verstärken. Abgesehen davon ist es aber auch eine Sicherheitsmaßnahme, die den ungewollten Effekt der Überhitzung des Gewebes bei punktuellen Behandlungen vermeidet.

Ergebnisse der Lasertherapie

Um gewünschte Ergebnisse einer Lasertherapie durch den Tierarzt zu erzielen, ist die Häufigkeit und Dauer der Durchführung besonders wichtig. Diese Faktoren sind grundsätzlich abhängig von der Indikation der Behandlung. Anhand der Diagnose des Tieres und abhängig vom jeweiligen Tier selbst passt der Tierarzt das Behandlungsschema an. Dabei betragen die Intervalle, je nach Erkrankung, häufig wenige Tage. Sehr oft werden die Tiere alle zwei Tage mit mehreren Wiederholungen der Lasertherapie behandelt. Bei anderen Krankheitsbildern reicht es wiederum aus, eine einmalige Behandlung zu durchlaufen.
Generell können die Ergebnisse einer Lasertherapie die folgenden sein:
  • Schnelle Schmerzreduktion
  • Schnelle Heilung von oberflächlichen Wunden und Ekzemen
  • Stärkung der Anti-Ödem-Effekte
  • Verbesserung der Durchblutung an behandelten Stellen
  • Schneller Ausgleich der strukturellen Integrität von geschädigtem Gewebe