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Dentalmikroskope

Dentalmikroskope und Zubehör für Zahnärzte und Zahnarztpraxen

Der Einsatz von Mikroskopen in Dentalmedizin, Zahntechnik und Zahnarzt-Praxen

Im Bereich der Zahnmedizin ist es wichtig, mittels bestimmter Instrumente anatomische Details und teils sehr feine Strukturen zu erkennen, die das bloße Auge oft nicht sehen kann. Deshalb kommen hier häufig Mikroskope zum Einsatz. Dentalmikroskope sind wichtige Instrumente bei zahnmedizinischen und zahnchirurgischen Eingriffen und Diagnostiken. Besonders in der Dentalmedizin sind Behandlungsqualität und Präzision fest miteinander verbunden.
Dentalmikroskope machen dem Zahnmediziner vor allem im Bereich der Endodontie, also der Wurzelbehandlung/Behandlung des Zahninneren mit Zahnmark und Zahnwurzel die Arbeit überhaupt erst möglich. Sie erkennen mittels dieser Instrumente Strukturen und Gewebe, die sie mit bloßem Auge nicht erfassen könnten. Die Mikroskope leisten hervorragende Dienste beim Erkennen von Karies und der Parodontitisbehandlung. Auch in der Zahnrekonstruktion und dem Zahnaufbau durch Kronen und Füllungen sind sie nicht mehr wegzudenken.
Die Möglichkeit der vergrößerten Darstellung verhindert das Übersehen krankhafter Befunde und erhöht die Behandlungsqualität dadurch immens.

Anwendungsbereiche von Dentalmikroskopen in der Dentalchirurgie und der Forschung

In der Dentalchirurgie gibt es für den Einsatz von Mikroskopen diverse Anwendungsbereiche. Alle haben gemeinsam, dass sie eine bessere Darstellung feiner anatomischer Details und Gewebestrukturen ermöglichen. Das hat automatisch zur Folge, dass Zahnmediziner und Zahntechniker den Arbeitsablauf optimierter angehen können, weil sie zu behandelnde Objekte stark vergrößert betrachten und behandeln können.
Die am häufigsten verwendeten Arten von Mikroskopen in Arztpraxen, aber auch in der Forschung und Schulen sind die Lichtmikroskope. Hier wird unterschieden zwischen Auf- und Durchlichtmikroskopen: Auflichtmikroskope durchleuchten das zu untersuchende Objekt von oben, während es bei einem Durchlichtmikroskop von unten beleuchtet wird. Mit einem Auflichtmikroskop können die Oberflächen undurchsichtiger Objekte genau betrachtet werden, mit dem Durchlichtmikroskop lassen sich komplett oder partiell durchscheinende Objekte hervorragend untersuchen.
In der Dental-Operationsmikroskope sind die häufigsten Anwendungsbereiche die folgenden:
  • Parodontologie und parodontologische Chirurgie
  • Implantologie
  • Endodontie und endodontische Chirurgie
  • Prothetik und ästhetische Zahnmedizin
  • Restaurative Zahnmedizin
  • Oralchirurgie
  • Zahnmedizinische Routinetechniken

Präzise und verlässliche Diagnostik in der Zahnmedizin und Zahntechnik mit Dentalmikroskopen

Im medizinischen Bereich ist generell der erste Schritt zum Beginn einer ordentlichen Therapie die verlässliche und eindeutige Diagnostik. So basiert auch in der Zahnmedizin die weitere Behandlung auf die Diagnoseergebnisse, die der Zahnarzt bei der ersten Untersuchung erarbeitet. Um einen exakten Befund zu erheben und die Fortschritte auch zukünftig zu dokumentieren ziehen Zahnärzte in der Regel eine Reihe an Instrumenten hinzu. Diese oftmals digitalen Technologien unterstützen die behandelnden Ärzte nicht nur bei der Diagnostik, sondern auch im weiteren Verlauf und bei Eingriffen. Neben Röntgen-Systemen zählen dazu auch Geräte zur Kiefergelenk- und Funktionsdiagnostik.
Um Diagnostik und Behandlung bestmöglich durchzuführen, ist es außerdem sinnvoll für Zahnmediziner, in Dentalmikroskope zu investieren. Diese spielen insbesondere bei einer Wurzelbehandlung eine große Rolle, da hier sehr feine Strukturen im Zahninneren behandelt werden müssen. Diese kann der Zahnarzt ohne Unterstützung nicht erkennen und folglich auch nicht behandeln. Ein Dentalmikroskop allerdings kann den zu behandelnden Bereich bis zu 30-fach vergrößert darstellen, wodurch selbst kleinste Haarrisse in der Zahnhartsubstanz oder verzweigte Wurzelkanäle optimal erkennbar sind. Das mündet automatisch in größeren Erfolgen der endodontischen Behandlung des Zahnarztes. Doch nicht nur in der Endodontie hat sich der Einsatz des Dentalmikroskops behauptet. Besonders bei der Arbeit mit substanzschonenden Behandlungstechniken ist es heute unverzichtbar. Häufig können Sie sogar die Patienten mittels eingebauter Live-Videosysteme (wenn sie das möchten) direkt an der Diagnostik und Behandlungsplanung teilhaben lassen.

Grundsätzlicher Aufbau und Funktion eines Lichtmikroskops

Generell setzen sich Lichtmikroskope aller Art stets aus den gleichen optischen Komponenten zusammen. Diese möchten wir nachfolgend gerne für Sie auflisten und kurz erklären:
  • Okular:
    Der Zylinder ist mit zwei oder mehr Linsen sowie einer Blendenscheibe versehen und befindet sich am oberen Ende des Tubus. Das Okular zeigt das vom Objektiv erzeugte Zwischenbild vergrößert und seitenrichtig dem Betrachter, dabei reichen die Vergrößerungen je nach Mikroskop vom 5- bis 20-Fachen. Wir unterscheiden hier in monokulare und binokulare Mikroskope. Ein monokulares Mikroskop bezeichnet solche mit nur einem Einblick – die traditionelle Form dieses Instruments. Diese Art wird allerdings eher bei Einsteigerinstrumenten für gelegentliches Arbeiten verwendet. Im professionellen Bereich haben sich binokulare Mikroskope durchgesetzt, also Modelle mit zwei Okularen. Abgesehen davon, dass es für den Nutzer bequemer ist, kann er hier präziser das zu Untersuchende erkennen. Wer außerdem eine Anschlussmöglichkeit für Aufnahmegeräte wie Kameras benötigt, sollte über ein trinokulares Mikroskop, also eines mit drei Einblicken nachdenken.
  • Objektiv:
    Am unteren Ende des Mikroskops befinden sich eine oder mehrere Objektivlinsen in einem eigenen Zylindergehäuse. Diese sind eingeschraubt in eine drehbare Halterung, dem sogenannten Revolverkopf, mit welchem sich die Vergrößerung schnell ändern und auswählen lässt. Charakteristisch für Mikroskopobjektive sind zwei Parameter: Vergrößerung und numerische Apertur. Letzteres beschreibt die Brennweite des Objektivs. Höhere Vergrößerungen bedeuten in der Regel eine höhere numerische Apertur, was in einer geringeren Schärfentiefe des Bilds resultiert.
  • Tisch:
    Unterhalb der Objektive befindet sich üblicherweise eine Plattform, auf der das zu untersuchende Präparat liegt. Dentalmikroskope besitzen diesen allerdings nicht, da sie direkt über dem Patienten platziert werden müssen, um dessen Mundbereich zu untersuchen.
  • Stativ:
    Um die gesamte optische Baugruppe zu befestigen, wird ein Stativ benutzt. Dieses ist an einem robusten Fuß befestigt, der oft Befestigungspunkte für verschiedene Mikroskopsteuerungen und die Fokussierung bietet. Außerdem kann über das Stativ meist die Lampe sowie die Einstellungen des Kondensors gesteuert werden.
  • Lichtquelle:
    Einfache Durchlicht-Mikroskope arbeiten mit Tages- oder Kunstlicht, welches über einen Spiegel durch den Objektträger hindurch in das Objektiv gelenkt wird. Die breite Masse der Lichtmikroskope allerdings verfügen statt eines Spiegels über eine eigene Lichtquelle. Diese ist einstell- und kontrollierbar
  • Kondensor:
    Als Kondensor verstehen sich Linsenkombinationen, die das eintretende Licht der Beleuchtungsquelle von unten auf das zu untersuchende Objekt fokussieren. Es wird also gesteuert, welche Blenden oder Filter genutzt werden, um die Beleuchtung zu verbessern und intensivieren.

Auswahlkriterien beim Kauf von Dentalmikroskopen für Zahntechnik und Zahnmedizin

Generell ist wichtig, vor der letztendlichen Kaufentscheidung zu überlegen, was der gewünschte Verwendungszweck des Gerätes ist. Ist Ihnen beispielsweise besonders wichtig, kleinteilige Substanzen bis ins kleinste Detail zu untersuchen, muss der Vergrößerungsfaktor höchstmöglich sein. Außerdem sollte die Auflösung des ausgegebenen Bildes sehr gut sein, um direkt alles zu erkennen. Mikroskope, die in der Dentalmedizin für Untersuchungen oder operative Eingriffe verwendet werden, sollten sehr individuell ergonomisch einstellbar sein. Nur so wird gewährt, dass der behandelnde Zahnarzt problemlos und schnell agieren kann. Besonders bei unnatürlichen und repetitiven Bewegungen, die häufig bei der Nutzung des Mikroskops durchgeführt werden, ist die Justierbarkeit des Zubehörs von hoher Wichtigkeit. Das beugt Belastung und Ermüdung vor, die ansonsten in einer unnatürlichen Körperhaltung vorprogrammiert sind.
Die Qualität des Dentalmikroskops ist außerdem stark abhängig von der Wahl des Objektivs. Informieren Sie sich hier im Voraus, welche Merkmale dieses vorweisen soll. Die optische Qualität sollte ebenso wie die Auflösung und Tiefenschärfe hoch sein, die Farbwiedergabe naturgetreu. Wichtig hierfür ist eine leistungsstarke Mikroskopbeleuchtung, die auch Arbeiten in tiefen und engen Gegenden ermöglicht.
Was ein Dentalmikroskop außerdem mitbringen sollte, ist eine Dokumentationsfunktion. Das heißt, Bild- und Videoanzeige sowie Aufnahmefunktion müssen gegeben sein, um das Material auszuwerten, in Patientenakten zu speichern oder gar für Schulungs- und Präsentationszwecke zu nutzen. Nicht zuletzt ist besonders im Bereich der Dentalmedizin ein Hygieneprotokoll wichtig. Das Dentalmikroskop inklusive der dazugehörigen Instrumente müssen einfach zu reinigen und sterilisieren sein, um höchste Hygienestandards zu gewähren.

Namhafte Hersteller von Dentalmikroskopen

Bei der Entscheidung, welches Dentalmikroskop für Ihre Praxis oder Ihr Labor infrage kommt, ist besonders wichtig, im Vorhinein mehr über die bekanntesten Hersteller zu erfahren. Wir arbeiten gerne mit dem Hersteller CJ-Optik zusammen, der seit 2007 eines der führenden Unternehmen in der Dentalmikroskopie ist. CJ-Optik stellt effiziente Systeme her, die den höchsten Anforderungen einer modernen Behandlung entsprechen. Außerdem werden die Mikroskope in Deutschland, nahe Wetzlar gefertigt.
Weitere namhafte Hersteller und Marktleader von Dentalmikroskopen möchten wir Ihnen hier vorstellen:
  • OCULUS Optikgeräte
  • Carl Zeiss AG
  • Vegaopticts
  • Mitutoyo
  • Omegon

Zubehör für Dentalmikroskope zur optimalen Funktionsweise

Um Ihr Dentalmikroskop optimal nutzen zu können, bedarf es an einer Auswahl von passendem Zubehör. Neben Ersatzleuchten, die sofort einsatzbereit sind, wenn Ihre Leuchte den Geist aufgibt, benötigen Sie die passenden Mess- und Beleuchtungsprismen. Um alle Eventualitäten des Einsatzes Ihres Mikroskops abzudecken, bietet sich die Anschaffung verschiedener Arten von Okularen, Objektiven und Filtern an.
Außerdem ist für die Aufnahme von Bildern zur späteren Betrachtung und Archivierung sowie detaillierter Auswertung der Ergebnisse eine hochwertige Kamera wichtig. Lassen Sie sich hierzu gerne von uns beraten.

FAQ zu Dentalmikroskopen

Wozu werden Dentalmikroskope und OP-Mikroskope in der Dentalmedizin genutzt?
Mikroskope werden seit jeher für die Bearbeitung und Analyse kleinster Strukturen genutzt. Auch in der Zahnmedizin hat sich die Nutzung von Mikroskopen unter zwei- bis vierfacher Vergrößerung bei der Bearbeitung von kleinsten Hartgewebsstrukturen etabliert. Die zu betrachtenden Objekte müssen schattenfrei ausgeleuchtet werden. Um diagnostische Fragestellungen zu klären, werden Dentalmikroskope mit bis zu 8-12-Facher Vergrößerung genutzt.
Wo werden Dentalmikroskope eingesetzt?
Dentalmikroskope sind im Bereich der Endodontie nicht mehr wegzudenken. Doch inzwischen werden sie in diversen Bereichen der Medizin und Forschung eingesetzt. Dazu zählen beispielsweise die Parodontologie, Implantologie, Prothetik und Restaurative Zahnmedizin. Außerdem werden Dentalmikroskope in der Oralchirurgie und sogar in zahnmedizinischen Routinetechniken angewandt.
Was sind die Vorteile der Nutzung von Mikroskopen in der Zahnmedizin?
Setzen Zahnärzte Dentalmikroskope ein, ermöglicht ihnen das eine sehr präzise Behandlung. Das erhöht automatisch die Theraphiequalität deutlich. Außerdem machen Mikroskope möglich, minimalinvasive und defektorientierte Behandlungen durchzuführen. Das schont die Zahnsubstanz, den Zahnhalteapparat, Weichgewebe und Knochen maximal. Durch die vergrößerte Darstellung des zu behandelnden und untersuchenden Bereiches wird verhindert, dass krankhafte Befunde übersehen werden. Außerdem wird garantiert, dass die Qualität von Kronen, Brücken und Inlays maximal ist – sie können bestmöglich präpariert und eingesetzt werden. Die optische Vergrößerung trägt insgesamt zur besseren Beurteilung und Behandlung von Zähnen und Weichgewebe bei.
Warum ist es so wichtig, ein ergonomisch anpassbares Gerät auszuwählen?
Wenn ein Dentalmikroskop zum Einsatz kommt, muss der behandelnde Arzt in der Regel besonders schnell und präzise agieren können. Außerdem sind die Bewegungen häufig eher unnatürlich und repetitiv. Das macht die Ergonomie und Justierbarkeit des Gerätes unumgänglich. Nur so können Sie Belastungs- und Ermüdungssyndromen vorbeugen und bestmöglich Ihre Arbeit ausführen.
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